Markt Gaimersheim

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Markt Gaimersheim
Marktplatz 3, 85080 Gaimersheim
Tel.: 08458 3244-0, Fax: 08458 3244-13
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Namensentstehung von Markt Gaimersheim

In den historischen Blättern aus dem vergangenen Jahrhundert wird verschiedentlich auch die Meinung vertreten, es handelte es sich um das Heim der Gaimar, eine Tochter Karl des Großen.

Vor einigen Jahren hat uns dazu jedoch ein belgischer Amateurforscher mitgeteilt, Karl der Große habe gar keine Tochter mit dem Namen Gaimar gehabt.

Im Jahre 908 wird die Siedlung zum ersten Male urkundlich erwähnt. Unter Herzog Arnulf von Bayern (907-937) sind wahrscheinlich die ersten Gaimersheimer Befestigungsanlagen gebaut worden, die in einer Umwallung des Ortes bestanden. Ergiebiger sind die Quellen über die Gaimersheimer Geschichte erst wieder im 14. Jahrhundert.

Am 19. Oktober 1305 wurde der Gaimersheimer Vertrag im Schlößchen Wernstall geschlossen, in dem es um die Aufteilung von Gütern und Gerichten zwischen den Herzögen von Bayern und den Bischöfen von Eichstätt ging. 1311 verpfändete Herzog Ludwig von Bayern, nachheriger deutscher Kaiser, dem Bischof zu Eichstätt seinen Markt Gaimersheim für 700 Pfund Heller, weil er das Geld zur Romreise Kaiser Heinrich VII. benötigte. Das Pfand löste Herzog Ludwig der bärtige von Bayern-Ingolstadt im Jahre 1397 wieder aus, nachdem Gaimersheim mit anderen Ortschaften gemäß einem Teilungsvertrag zum Herzogtum Bayern-Ingolstadt gekommen war. Aus der Verpfändungsurkunde ist zu ersehen, dass Gaimersheim im Jahre 1311 schon ein Markt war.